updated 30.05.2020 Sie sind der Besucher Nummer  seit dem 01.04.2013 ⚒“Glück - Auf”⚒, so lautet bergmännisch der tägliche Gruß und der Abschied. Ein “Herzliches Willkommen” auf der privaten Homepage von Christian Mrose. Auf diesen Seiten möchte ich Ihnen einen Einblick in meiner Brikettsammlung geben, zu sehen sind hierbei ausgewählte Briketts der Lausitzer Brikettfabriken.  Auch möchte ich Ihnen gern etwas Geschichte vermitteln über die Entstehung von Marga, von den Anfängen bis heute. Machen Sie mit mir einen Streifzug durch meiner alten Heimat, begleitet von ausgewählten Bildern. Marga ist heute ein Senftenberger Ortsteil in Brieske, zu DDR-Zeiten auch gern Brieske-Ost genannt. “Die eindrucksvollste Erweiterung der Ilse Bergbau Aktiengesellschaft” Dies war die Errichtung des Marga-Werkes. Marga, sogenannt nach der Tochter des Generaldirektors Schumann, der Ort mit Brikettfabrik und dazugehörigen Tagebau. Der Grund war, bei Bohrungen in den Gemarkungen Brieske und Hörlitz 1905, gab es den Nachweis einer Braunkohlenlagerstätte.  Marga um 1920 Der Aufschluss des Tagebaues Marga war gleichzeitig die Grundlage für den Bau der Brikettfabriken. Diese wurden in zwei Baustufen von 1906/08 und 1910/12 errichtet. Die Anlagen sind in planvoller Weise unter Verwendung eines kompakten Technologiekonzeptes erbaut. Der Grundriss hat die Form eines Kreuzes, dessen Ost- West Achse durch die Brikettfabriken I und II, die Nord- Süd Achse durch Nebenanlagen wie Turbinenhaus, Kettenband und Ledigensiedlung gebildet wird. Zu dieser Zeit, einmalig in Deutschland. Der Fabrikkomplex Marga verfügt 1912 mit den Hauptausrüstungen von 50 Röhrentrocknern, 39 Buckauer Pressen, 1 Doppelpresse, 8 Nassdienstaufbereitungssysteme und 4 Jalousiekühlhäusern. Über Jahre hinweg, auch in Zeiten von Kriegen und Krisen pressten die Anlagen Briketts in bester Qualität. Während und nach dem 2.Weltkrieg gab es keinen nennenswerten Stillstand im Pressenhaus. Eine Leistungsminderung durch die Teildemontage 1945 im Rahmen der Reparationsleistungen wurden nach kurzer Zeit überwunden. Und so liefen die Pressen 1948 weiter unter den Namen: - Franz Mehring-Werk - Mit der Gründung der VVB (Vereinigungen Volkseigener Betriebe der der Kohleindustrie) am 01.01.1948, trug Marga die Nummer 12 des VVB SEN (Senftenberg) von 1948 -1952, 1952 - 1961 VEB 72 und ab Mai 1964 presste man offiziell Feinkohle REKORD Briketts. Zu DDR Zeiten erreichten dann die Anlagen Spitzenwerte in ihrer Auslastung und in der Qualität. Brikettfabrik und Kraftwerk Brieske 1990 Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 11.10.1962 wurde in Brieske ein neues Industriekraftwerk gebaut. Nach einem 50-jährigen Betrieb waren die alten Anlagen (Kesselhäuser) den Anforderungen bezüglich der Produktion und der Sicherheit nicht mehr gewachsen. Die Zündung des ersten Dampfkessels erfolgte am 11.07.1966, im August 1966 Dauerbetieb und im Dezember 1967 die Fertigstellung aller Dampfkessel und Turbinen. Eine verlässliche Arbeit, mit Sorgfalt Jahr für Jahr, Tag um Tag. Zuverlässig: - 2 Brikettfabriken und 1 Kraftwerk - Marktplatz Brieske 1990 Mit der Wende und der Einheit Deutschlands 1990 vollzog sich ein bedeutender Rückgang im Bedarf und Einsatz von Braunkohle und Briketts. Innerhalb von nur 3 Jahren brach der Absatz weit über 60% ein. Dies hatte zur Folge, dass 1991 die Brikettfabrik I und 1992 die Brikettfabrik II nach 84jähriger Geschichte die Produktion einstellte. Das neu gebaute Industriekraftwerk errichtet 1962 bis 1966, was die alten Kesselhäuser 1966 ablöste, ging im Dezember 1999 außer Betrieb. Sprengung Kesselhaus 2001 Die Einwohnerzahlen stiegen von 1907 bei ca. 300 bis 1914 auf 2600 an. Seit 1990 gingen dann die Einwohnerzahlen wieder zurück. Die Folgen waren, Leerstand und die Häuser verfallen zusehends. Um diesen sichtbaren Verfall zu stoppen, stellte man ein großes sichtbares Kreuz auf dem Marktplatz von Brieske auf. Ein Mahnmal zum 90. Jahrestag der am 26.03.1997 satt fand. Das Kreuz sollte nicht eher abgebaut werden, bevor der erste Bagger die Sanierung beginnt. Am 03.06.1998 begann dann die Sanierung der Gartenstadt Marga mit einem enormen Aufwand. Sprengung Kühltürme  2002 Im Jahr 2007 hatte Marga 100 jähriges Bestehen und nun es sind ca. 2500 Einwohner. Die Zeiten sind längst vorbei, als man noch in der Kohle sein Lohn und Brot, ein Auskommen hatte. Wo die Anlagen und Fabriken die Gegend um Senftenberg und deren Bewohner stark prägten und zusetzten. Die Kohle gab der Bevölkerung um Senftenberg eine Arbeit, der Gegend einen enormen wirtschaftlichen  Aufschwung. Dazu Licht und Wärme, vielerorts auch ein Zuhause. Beeindruckende Anlagen sind  entstanden, ein Leben mit den Dämpfen, mit Rauch und Staub, den Gerüchen. Mit den Fabriken hatten aber auch viele Briesker und auch Senftenberger ihre Arbeit direkt vor der Haustür. Ein Leben mit der  Kohle und das Leben von der Kohle. Ein Aufstieg und (früher) Fall, denn Worte fallen da sehr schwer. Mit dem Verlust der Kohle und der wirtschalftlichen Bedeutung, war dies ein sehr harter Einschnitt für viele Familien hier. kurz zusammengefasst: - heimische Braunkohle ist ein sicherer Energieträger - - Energie aus Braunkohle ist eine Grundlage für sicheres Leben - - Braunkohle ist das wirtschaftliche Rückgrat und Reichtum der Lausitz zugleich - - eine harte Arbeit, stolze Kumpel mit Tradition und einer beeindruckenden Technik - - die Lausitz und die Braunkohle ist Zentrum der Wirtschaft und und Zukuft für Generationen - ⚒“GLÜCK-AUF!”⚒ Diese Website wurde ausschließlich mit MAGIX Web Designer erstellt. Es wurden keine anderen Grafik- oder Softwareprogramme verwendet. Geschichte Marga und Brikettfabrik Brieske